Literaturzirkel Pittental
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Inge

Aktuelle Literatur
 
Die Liebe

Die Liebe hat mich fest umarmt,
hält mich in ihrem Bann.
Ich weiß nicht, wie ich es dir sag`,
wie ich sie spüren kann.
 
Liebkosend zart berührt sie mich -
und doch so voller Kraft,
steh ich in sanfter Harmonie,
wohl ganz in ihrer Macht.

Gar kindlich kann ich mit ihr spiel`n,
voll jungem Übermut.
Sie raubt Vernunft und auch Verstand -
und doch tut sie so gut.

Die Hände feucht, bebt wahrlich wohl
gar zitternd mein Gemüt.
Der Puls schlägt hoch, ganz wild und toll,
mein Herz ist`s, was erglüht.

Ich wünschte, sie blieb immer hier,
sie möge ewig sein,
und wieg mich sanft davon geführt,
in ihren Armen ein.
 
Abschied
 
Zwischen Rosen liegst gebettet
jetzt zu meinen Füßen mir,
alter Junge, ich bin bei dir,
lieber Freund, ja ich bin hier.
 
Kannst nach all den vielen Jahren
nicht so einfach von uns gehn,
hat der Herr dich auch gerufen,
will ich`s einfach nicht verstehn.

Weißt du noch, wie wir einst spielten,
allzu keck in Kinderschuhn?
Sage mir, dass ich nur träume,
es ist noch zu früh zum Ruhn.

Kann der Tränen mich nicht wehren,
lieber Freund, so glaube mir,
das dein Plätzchen hier auf Erden,
alter Kumpel, bleibe hier.

Hörst du gar nicht meine Worte,
würde sie am liebsten schrein,
ist es wahrlich schon dein Ende,
muss das wirklich jetzt schon sein?
 
Nun, so werf` ich meine Rose,
wie man es zum Abschied tut.
Lieber Freund, ich will dir danken,
lieber Freund, so mach` es gut.
 
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